Das Leben als letzte Gelegenheit / Marianne Gronemeyer
Marianne Gronemeyer schreibt in ihrem sehr spannenden Buch über das Problem der immer schneller laufenden Welt: nieZeit zu haben und immer im Zeitstreßtunnel zu sein. Seit 1993 bekannt, wird es in den wissenden Kreisen immer wider gern gelesen. Deshalb lohnt es sich auch heute diese Gedanken nochmal oder sogar erstmalig zu lesen. Hier kann man das Buch bestellten, welches einem neue Horizonte eröffnet
Bestattungen im Römischen Reich
Der Historiker Stefan Schrumpf hat ein sehr umfangreiches und detailreiches Buch zu den Bestattungsriten des römischen Reiches geschrieben. Das Buch erschien 2006 im Verlag V&R unipress, Göttingen. Für alle die tiefere Begründungen unserer Bestattungskultur und Riten suchen, können hier fündig werden.
"Ars Moriendi" von Dr. Placidus Berger
Die "Ars Moriendi" beschäftigt sich mit der lebenslangen Vorbereitung auf den guten Tod. Der Autor untersucht die Kunst des guten Todes und Sterbens anhand der mittelalterlichen Texte des Denkers Thomas Peutner. Das wirklich spannende an diesem Büchlein ist, dass auch Paralellen zu dem Tibetanischen Totenbuch und dem Ägyptischen Sterbebräuchen gezogen werden, mithin eine verbindene rituelle Klammer versucht wird zu ergründen. Zwar nicht die Suche nach der Weltformel, aber nach einem guten Umgang und Zugang mit dem Thema Tod, welches in der heutigen Industrie- und Fortschrittsgesellschaft tendenziell keine Lebensberechtigung zu haben sein scheint.
Vier-Türme Verlag Placidus Berger "Ars Moriendi" ISBN 978-3-89680-576-8
"Wie wollen wir sterben" / Dr.med. Michael de Ridder
Dr. med. Michael de Ridder schreibt in seinem Buch eindrücklich über das Thema Machbarkeit in der Medizin im Verhältnis zur Notwendigkeit in ethisch-moralischer Hinsicht. Müssen wir medinzinsch ein hochbetage Frau reanimieren, die Ihr Leben doch gelebt hat ? so die umstritttene Frage des hocherfahrenen Palliativ-Mediziners und Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, weitere Informationen hier . In seinem letzten, vielleicht wichtigsten Kapitel "Sterben annehmen, Sterben gestalten ? - ein Ausblick" wirbt Dr. Ridder dafür, dass auch der Tod ein Teil des Lebens ist, und dafür, dass die Medizin den Tod letztendlich nicht besiegen kann. Der Tod kommt in letzter Konsequenz immer und um so sicherer, je fortgeschrittener das Alter des Patienten ist, auch wenn wir als Leser das gefühlsmäßig nicht wahrhaben wollen. München 2010, 19.90 € Buchinformationen hier
"Vom Glück des Gehens" von Detlef Wendler
"Wer sich in Bewegung setzt, dem Eröffnen sich neue Wege" so ist der Leitspruch des Instituts für Trauerarbeit, Hamburg.
Das kleine Büchlein hier soll ein Ratgeber sein, sich in Bewegung zu setzen. Die folgenden Kapitelüberschriften sollen neugierig machen: Positive Folgen für den Körper, oder Langsamkeit beim meditativen Gehen, Atem und Geist, Sinngier und Loslassen.
"Der Gehende akezeptiert störende Gedankenkreisläufe und Missempfindungen und lässt sie durch Visualisierungen los. Dannach kehrt er in die Wahrnehmung zurück"
Demut - ein Apekt beim meditativen Gehen heißt eine Überschrift und führt den Leser zu dem Punkt, dass die Menschen in der Grosssttadt den Bezug zur Natur und dem Gehen verloren haben. Es wird geraten, dass man sich erden soll, im wahrsten Sinne des Wortes, in dem man mal wieder echte Erde in die Hand nimmt. Für alle diejenigen in der Großstadt, die keinen Garten haben, in dem sie werkeln können ein wichiger Hinweis. Wir sind doch Teil der Natur und sich in eine gute Beziehung zu der zu setzen, beispielsweise durch ausgedehnte Spaziergänge, kann heilsame Wirkung haben. "Vom Glück des Gehens" Delev Wendler, Claudius Verlag 12.80 €
"So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein."
Autor Christoph Schlingensief
In dem Taschenbuch beschreibt Schliengensief seinen Kampf mit dem Krebs, respective mit dem Tod. Als Taschenbuch ist der Preis durchausmoderat: 8.99 €
Erschienen beim btb
"Schlingensiefs Bericht kann sich schon deswegen niemand entziehen, weil er jeden auf eine sehr drastische Weise an die eigene Sterblichkeit erinnert. Das Buch ist der Versuch, sich und die Krankheit von außen zu betrachten, dadurch Autonomie zu bewahren. Das macht es lesenswert."
aspekte.zdf.de


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