Hilfe im Trauerfall

Ein geliebter Mensch aus Ihrer Familie oder dem Freundeskreis ist plötzlich verstorben, und diese Nachricht hat Sie wie aus heiterem Himmel getroffen. Der Schmerz über den plötzlichen Abschied ist groß. Wir wissen, wie es Ihnen jetzt geht. Unsere Erfahrung lehrt uns, dass es kaum möglich ist, sich auf solch einen Verlust vorzubereiten.

Die qualifizierten Berater/-innen des GBI unterstützen Sie nun dabei, wichtige Entscheidungen zu treffen und offene Fragen zu beantworten, damit Sie sich von der verstorbenen Person in Liebe verabschieden können.

Wir sind für Sie da. Sie sind nicht allein.

 

Weitergehende Informationen unter :

 http://www.trauernetz.de/index.html

Ansichten über das Leben und Sterben

 

Eva-Maria Hagen, 75 Jahre, Schauspielerin, Sängerin, Malerin und Autorin

 

„Im privaten Bereich fällt mir auf, dass der Mensch nicht gern vom Tod spricht, nichts hören will vom Lebensende eines ihm nahestehenden Menschen, dass man das Sterben verdrängt. Es wird von den Jüngeren als bedrohlich empfunden, damit konfrontiert zu werden. Jeder versucht auf seine Weise damit umzugehen. Ich jedenfalls habe damit kein Problem. In meinem Flur hängt im Dämmerlicht eine von mir bemalte Lichtbilderleinwand mit Schäfchenwolken am Himmel und einem Jüngling drauf, in einer mit himmelblauen und blutroten Blumen übersäten Wiese, durch die der Mäher seine Sense schwingt. So habe ich mir „Freund Hein“ ausgemalt zum Trost für triste Momente. Manchmal sag ich im Vorbeigehen zu Hein: „Gedulde dich noch ein Weilchen, das Leben fühlt sich gerade mal wieder so vielversprechend an - ich geh dir ja nicht verloren, eines Tages kommt schon der Tag.“ Er nickt und kneift ein Auge zu, sagt: ist okay, baby.“

 

Die Mutter von Nina Hagen hat keine Angst vor dem Tod.

© www.eva-maria-hagen.de

 

Das ganze Interview vom 09.Januar 2010 mit Eva-Maria Hagen über Unabhängigkeit im Alter und das Tabuthema Tod finden Sie unter:

http://www.suedkurier.de/news/panorama/panorama/art410967,4114115