Bestattungen
Eine Grabstätte ist nicht nur der Platz, an dem der geliebte Mensch seine letzte Ruhe findet. Er ist ein wichtiger Ort des Gedenkens, den Angehörige immer wieder aufsuchen können, um dort auf ihre ganz persönliche Weise Abschied zu nehmen und den Schmerz über den Verlust zu verarbeiten. Form und Ort der Beisetzung können so facettenreich sein wie die Persönlichkeit eines Menschen.
Wir richten uns immer nach dem Willen des Verstorbenen. Ist dieser nicht bekannt, entsprechen wir den Wünschen der Hinterbliebenen. Die Vorstellungen können sehr unterschiedlich sein. Wir wissen das, und deshalb gibt es bei uns keine festen Regeln. Wir tun alles für Sie, was möglich ist.
Für eine Trauerfeier bis ca. 35 Personen stellen wir Ihnen gerne unsere GBI-eigene festliche Trauerfeierhalle zur Verfügung.
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Der einsame Tod
Am 8.Januar 2010 denkt die Welt an die Geburt von Elvis Presley. Viele Mythen ranken sich um seinen Tod am 16.August 1977. spiegel online titelt dazu: Der einsame Tod des King of Rock.
(http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5861/der_einsame_tod_des_king_of_rock.html)
Wie einsam der Tod tatsächlich war, ist eine Sache der Interpretation, denn immerhin war seine Geliebte im Haus, als er im Badezimmer verstarb. Tatsächlich gibt es aber in Deutschland immer mehr Menschen, die einsam und alleine ihre letzte Reise antreten.
Abhängig von der Region sterben etwa 50% aller Menschen aus industrialisierten Staaten in Krankenhäusern. Auch Senioren- oder Pflegeheime sind für ca. 20% die letzte Bleibe zu Lebzeiten. In vertrauter Umgebung Zuhause sterben nur noch 15 bis 25%.
Wenn Familie und Freunde nicht unterstützen können oder Hilfe dabei brauchen, einen Sterbenden zu begleiten, so gibt es neben aller pflegerischen Versorgung durch Ärzte, ambulante Pflegedienste und Krankenhäuser auch Hospize. Damit sind nicht nur die speziellen Pflegeeinrichtungen gemeint, die Sterbende im Sinne der Palliativpflege versorgen. Auch die ganzheitliche Sterbe- und Trauerbegleitung gehört heute zum Anspruch solcher Institutionen.
So werden die Kranken, aber auch die Angehörigen in dieser schweren Zeit unterstützt, den Tod als Bestandteil des Lebens anzunehmen und den Verlust des geliebten Menschen zu akzeptieren. Allerdings nicht durch Verdrängung, wie dies in der heutigen Gesellschaft oft praktiziert wird, sondern durch Trauerarbeit – sprich ein Zulassen der mit dem Tod einhergehenden Gefühle.
Menschen, die als Trauer- und Sterbebegleiter ausgebildet sind, arbeiten oft auch ehrenamtlich. Ein Ehrenamt, das seinem Namen alle Ehre macht: Denn sie helfen mit, dass der Tod für viele Menschen weniger einsam wird.Bildunterschrift:
Begleitung statt Einsamkeit. © fotolia
Weiterführende Informationen:
Kinderhospiz Hamburg:
Beratung, Aus- und Fortbildung in Hamburg:
Romantik Herzurne
handgefertigt aus Hamburg

